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Einführung und Standortwahl

Von Ikariotiko

Lesbos (der besseren Lesbarkeit wegen in mehreren Teilen) --- Teil 1. Einführung und Standortwahl

Lesbos ist, soviel sei vorweggenommen, immer noch ein Geheimtip! Wer auf der Suche nach dem „unverdorbenen“ Griechenland ist, wer das Gefühl der Individualurlauber in den 70er Jahren noch einigermaßen nachempfinden will, der wird auf Mytilini, so der gebräuchlichere der beiden griechischen Namen für dieses wunderschöne Eiland, definitiv fündig. Wie auch auf vielen anderen Inseln oder auch auf dem Festland, wenn man denn willig ist, sich mit dem jeweiligen Ort auseinanderzusetzen. In den seltensten Fällen wird einem das ein wenn auch noch so mühevoll gestaltetes (Ausflugs-)Programm eines Reiseveranstalters bieten können.
Am Anfang einer Individualreise steht meistens die Suche nach einer Entscheidungshilfe: Hier im Forum, im Internet und später, wenn zumindest das Reiseziel klar ist, noch zusätzlich der Reiseführer. Ich werde und will im Anschluss nicht zum 1000. Mal Reiseführer zitieren, diese benötigt man natürlich für das „Fein-Tuning“. Die erste Wahl meines Vertrauens ist in der Regel der Michael Müller Verlag, sofern mein Reiseziel dort Beachtung durch eine entsprechende Ausgabe gefunden hat.
Im Fall der Insel Lesbos bin ich nirgends fündig geworden, was die Entscheidungshilfe für den konkreten Standort betrifft. Darum versuche ich, hier Hilfestellung für künftige Lesbos-Fans zu leisten:
Mytilini mit seinem gleichnamigen Hauptort ist die drittgrößte Insel Griechenlands. Eine Entdeckungstour auf Geradewohl ist aus diesem Grund sehr schwierig bis unmöglich, je nach Typ und Vorstellung von seiner Reise. Wandertouren sind, soweit ich das überblicken kann, überall möglich und auch markiert. Wer allerdings gewisse Ansprüche an touristische Infrastruktur hat, wie zum Beispiel Bars, Clubs usw. wird sich bevorzugt seine Unterkunft in Petra, Molyvos oder Mytilini suchen, vielleicht auch noch in Kalloni/Skala Kallonis und Plomari (seine Attraktivität bezieht das Groß-Dorf meiner Meinung nach hauptsächlich aufgrund einer eminent wichtigen Sache: OUZO). Dort gibt es dann auch die überall empfohlenen Strände mit organisiertem Betrieb. Um die ganze Insel zu besichtigen, wäre natürlich eine zentrale Lage zu bevorzugen. Geht aber auch anders. Wir wohnten ganz im Norden in Skala Sikamineas und haben mit einem Quad beinahe den kompletten Westen, den kompletten Norden bis Kalloni sowie Mytilini und die Küstenstraße dorthin abgefahren. Für die Fahrt nach Plomari haben wir uns allerdings für einen Leihwagen für einen Tag entschieden. Wer es ruhig und schön will, ist sehr gut im Süden aufgehoben, wenn man einmal direkt Plomari außer Acht lässt. Sehr wild, wie uns schon Sergio Leone beibrachte, ist der Westen. Stille Einkehr zu sich selbst, Klöster und wilde, rauhe Landschaft sind hier Programm. Wer noch schöne Bergdörfer mit wenig touristischem Einfluss sucht (was natürlich immer schwieriger wird), ist im Norden mit z.B. Agia Paraskevi, Mandamados, Stipsi, Kapi, u.v.m. bestens bedient, aber auch der Süden mit z.B. Stavros/Kata Stavros, Ambeliko, Paleochori, Megalochori, u.v.m. Auch im Westen gibt es auf der „einen“ Rundstraße mit kleineren Abzweigen noch einiges zu entdecken.
Wichtig: Wir waren nicht überall, mein Bericht bezieht sich nur auf eigene Erfahrungen!

Geschrieben 09.09.2017, Geändert 09.09.2017, 766 x gelesen.

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