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Traumhaftes Karpathos?! (Teil 1)

Von Arion

Die Insel empfing uns in der kleinen Olympic mit stürmischen Wind. Der Flieger schüttelte sich einige Male, landete aber sicher auf dem kleinen Flughafen. Zu dem Coffee-Shop kam in diesem Jahr ein Duty-Free-Container hinzu. Der erste Eindruck "ziemlich triste Landschaft hier" verflüchtigte sich nach einigen Kilometern.

Nach 30 Minuten erreichten wir Pighadia - von oben gesehen eine ziemlich reizlose Stadt, deren Charme wir im Laufe der Woche entdeckten. Im Hotel XENIOS ZEUS, oben am Berg gelegen und 1500 m bis zum Hafen, bekamen wir das geräumige Zimmer 105 mit kapriotischen Hochbett, Kochnische und traumhaften Balkon. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Hafen von Pighadia, auf Aperi und Volada.

Am nächsten Tag wollten wir mit dem Auto Olympos erkunden, mußten jedoch nach 3 km unser Vorhaben abbrechen, weil ein starkes Gewitter sowie stürmiger Regen und Hagel uns zur Rückkehr zwang. Wir entschlossen uns daher, an einem sonnigen Tag per Schiff den Norden zu erkunden.

Diafani erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein. Schon die Einfahrt in den Hafen war beeindruckend. Mit dem Bus ging es hoch nach Olympos durch eine waldreiche Landschaft. Als wir die Taverne OLYMPOS zu einem Frappe betraten, überraschten uns zwei Hamburger, die wir bereits auf Tilos kennengelernt hatten und später in Piles wiedertrafen. Sie bedankten sich noch einmal für den Tipp Hotel APHRODITI. Vom Zimmer des Hotels hat man einen phantastischen Blick auf die Berge und das Meer.

Nebenan bei Minas Drakos guckten wir uns die Zimmer vom Hotel ANEMOS an (im nächsten Jahr ist ein weiteres mit kapriotischem Hochbett fertig). Vermeiden sollte man einen Besuch in der Taverna PARTENÓNAS. Die Schwiegermutter von Nikos (Aphroditi) spricht jeden bereits in der Gasse auf deutsch an (ihre Tochter ist auf der Umschlagseite vom MM Reiseführer abgebildet).

Olympos ist sehr reizvoll und in einigen Details mit Fira und Oia auf Santorin vergleichbar, nur ist es hier viel ursprünglicher und natürlicher. Dennoch, mehr als 1-2 Tage möchte ich hier nicht bleiben, da ziehe ich lieber Diafani vor.

Auf der Rückfahrt nach Diafani ließen wir uns auf halber Strecke raussetzen und wanderten durch eine traumhafte Landschaft in 1 Stunde runter nach Diafani. An den Hafentavernen standen bereits die Bedienungen und wollten uns reinlocken. Ich sagte nur: "We want to go in the DOLPHINS" und unternahmen zunächst eine Erkundung des Ortes. Gut gefielen uns das Hotel BALASKAS, aber auch die Zimmer im DOLPHINS sind einfach, aber nett gestaltet. Auf der tollen Terrasse des DOLPHINS wurde das Ouzoglas besonders großzügig gefüllt, als wir Grüße von MartinPuc bestellten. In diesem Ort könnte ich ohne weiteres 1 oder 2 Wochen verbringen.

Das LA GORONA war entgegen anderer Aussagen am 10. Oktober noch geöffnet und ist mit dem vorgelagerten Brunnen ein wahres Schmuckstück im Hafen. Die Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes verstrich leider zu schnell, aber Diafani: Wir sehen uns wieder!

Hoteltipp

Das Xenios Zeus ist ab 2005 nicht mehr über ATTIKA, sondern nur direkt buchbar.

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Xenios Zeus

Geschrieben 16.10.2004, Geändert 16.10.2004, 2221 x gelesen.

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