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Muskelkater ist vorprogrammiert

Von sachse

Über die Schönheit der Samaria-Schlucht ist hier schon viel geschrieben worden. Ich kann das alles nur unterstreichen! Diese Wanderung sollte sich jeder Kreta-Urlauber gönnen, sofern er gesundheitlich dazu in der Lage ist. Die Hinweise zu Letzterem sollte allerdings jeder beherzigen, es ist tatsächlich kein Nachmittagspaziergang!

Am anstrengendsten empfand ich den Einstieg in die Schlucht. Nachdem uns der Bus am Eingang der Schlucht, oben in Xilòskala, "abgekippt" hatte, ging es auf einer Strecke von 4 km insgesamt 1.200 m in serpentinenartig angelegten Pfaden nach unten. Da man beim Abstieg stets und ständig abstoppen muss, geht das dermaßen in die Kniegelenke und die Oberschenkelmuskulatur, dass für einen Untrainierten (wie es die meisten ja sicher sind) am nächsten Tag ein ordentlicher Muskelkater angesagt ist!

Ich hatte nach einer guten Hälfte der Strecke große Mühe, die Videokamera ruhig zu halten, so zitterten mir schon die Beine. Unten angekommen, hat man das Gröbste geschafft.

In regelmäßigen Abständen tauchen Schilder mit Kilometerangaben auf, so dass man vom Timing her weiß, ob man die Natur genießen kann oder sich sputen muss, denn am Ende der Schlucht wartet ja die Fähre (oder auch nicht...), das einzigste Verkehrsmittel, das einen wieder "nach Hause" bringt.

Zum Schluss noch ein Tipp: Badesachen und Handtuch nicht vergessen, denn meist bleibt noch ausreichend Zeit, in Agia Roúmeli in der Nähe der Fähre, ein kühles Bad zu nehmen. Man trägt sich auch nicht tot, wenn man noch ein trockenes T-Shirt einpackt. Das macht die Heimreise mit Fähre und Bus (auch für den Nachbarn) angenehmer...

Noch ein Hinweis

Beim Einstieg in die Schlucht erhält jeder eine Zählkarte, die beim Verlassen wieder abzugeben ist. So haben die Wildhüter eine Übersicht, dass auch alle die Schlucht passiert haben.

Link

Panorama-Fotos aus der Schlucht

Geschrieben 20.01.2002, Geändert 20.01.2002, 1784 x gelesen.

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