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Bio-Ölivenöl und Solidarische Landwirtschaft auf der Insel Mytilini

Geschrieben am 20.02.2015 13:25:42

Von
kokkinos vrachos
kokkinos vrachos

989 x gelesen
2 Antworten

jassas, möchte kurz über das gestrige Olivenöl-Seminar der DGG-Lübeck e.V. Glaros Jonathan, mit Ralf Randel vom Platanenblatt e.V. zum Thema Bio Olivenöl und Solidarische Landwirtschaft aus dem schönen Lübeck berichten. www.facebook.com/DGGzuLuebeck

Beim gestrigen Abend mit Ralf Randel von Platanenblatt e.V. lag der Schwerpunkt in der Vorstellung des Projektes und der Herstellung des sozial und fair gehandelten Bio-Olivenöls von der Insel Lesbos.

Als erstes lernten wir das die Insel in ganz Griechenland und auch von den Inselbewohnern Mytilini heißt und niemand Lesbos oder Lesvos sagt.

Mit ihren über 11. Millionen Olivenbäumen der Sorten „Adriamatini“ und „Kolovi“ ist Mytilini der zweitgrößte Olivenöl Produzent in Griechenland.

Ausgangspunkt für dieses Projekt waren unter anderem das Ralf Randel der seit vielen Jahren Mytilini besucht mitbekam das der Schulbus wegen der Krise die Kinder aus den Bergdörfern nicht mehr abholte.

Auf dem Olivenhain wird seit 30 Jahren schon Bio angebaut. die Ernte beginnt im Oktober, da sind die Oliven noch klein und geben wenig Öl, aber die Qualität ist am besten. 10 kg Oliven ergeben dann einen Liter Olivenöl. Die Oliven werden im Herbst von Hand geerntet und in der Regel am selben Tag in einer nahe gelegenen Olivenölmühle zu Olivenöl weiterverarbeitet. Die Kaltpressung liegt bei 20C, die Oberstufe liegt bei 27C. Der Säuregehalt liegt bei 0,2 - 0,4. Der Säuregehalt darf 0.8 nicht überschreiten. Die Ernte kommt nur von einem Hain. Das Olivenöll erfüllt alle Bio-Kriterien, wurde von Bio Hellas und Demeter überprüft.

Bei der Verkostung konnte man sofort den intensiven Geruch von frischem Gras riechen, und beim schmecken die Frische und das leichte kratzen im Hals feststellen. Habe selten so ein gutes Öl gekostet, muß man schon sagen die Qualität ist 1a. Hatte noch eine Stunde später in Hamburg den schönen angenehmen würzigen Geschmack auf der Zunge.

Hinzu kommen die sozialen Aspekte, es geht um Solidarische Landwirtschaft. "Das Projekt Platanenblatt möchte Erlöse aus dem Handel mit bäuerlichen Produkten des ländlichen Griechenlands zurück fließen lassen in gemeinschaftliche, soziale Aufgaben der griechischen Dorfgemeinschaft: Hilfe zur Selbsthilfe auf dem tragenden Fundament der eigenen Traditionen." Für einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 2€ steht einem ein Anteil der Ernte zu, und man kann mit entscheiden an welche Sozialen Projekte auf der Insel die erwirtschafteten Gewinne fließen.

Alles in allem ein tolles Projekt mit einem hervoragenden Olivenöl, das es lohnt zu unterstützen.

gruß, kv

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Thema Autor Datum
Bio-Ölivenöl und Solidarische Landwirtschaft auf der Insel Mytilini kokkinos vrachos 20.02.2015 13:25
Re: Bio-Ölivenöl und Solidarische Landwirtschaft auf der Insel Mytilini briam 20.02.2015 23:54
Re: Bio-Ölivenöl und Solidarische Landwirtschaft auf der Insel Mytilini hilde und kurt 21.02.2015 10:34

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