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Anafi – rauh aber herzlich

Von kokkinos vrachos

Am 25.4. ging es von Thirassia der kleinen Schwester von Santorini abends mit der Aqua Spirit von NEL über Santorini nach Anafi.

Um 19 Uhr sollte die Aqua Spirit von dem trostlosen Hafenort Riva ablegen. Die Fähre kam bereits um 18.40 Uhr und legte um 18.45 Uhr auch gleich wieder ab.

Gab es tagsüber blauen Himmel und Sonnenschein, zogen pünktlich zur Abfahrt dunkle Wolken auf, und es sah nach Regen aus. Bei dunklen Wolken sah dann auch Santorini nicht fotogen aus.

Trotz Wind und Regen legt die Aqua Spirit pünktlich abends im Hafenort Agios Nikolaos von Anafi an. Die schwere Klappe war schon fast unten, aber man merkte schon dass da irgendetwas nicht stimmte. Die Klappe ging wieder hoch, die Fähre schaukelte ordentlich, und die Aqua Spirit legte nach einigem Hin und Her 20 Minuten später an einem anderen Kai an.

Durch den Sturm herrschte auf Anafi Stromausfall, es regnete und war stockdunkel. Man musste sich im Dunkeln erst einmal im Hafen orientieren. Mit dem kleinen Inselbus ging es dann für lau in die Chora. In einigen Häusern brannten Kerzen. (Das interessierte mich aber alles herzlichst wenig, da mein HSV endlich mal wieder gewonnen hatte, und ich bei bester Laune war).

Auch die Abfahrt ein paar Tage später gestaltete sich so ähnlich. Abends legte die Aqua Spirit pünktlich in Agios Nikolaos an. Aufgrund des Sturmes lief die Aqua Spirit aber wieder aus und ankerte über Nacht auf offener See vor der Westküste von Anafi. Morgens hatte die Fähre Probleme beim Anlegen, es wehte immer noch ordentlich. Die Bordklappe schlug immer wieder auf die Kaimauer und hob sie bis zu einem halben Meter. Man musste dann bei einem günstigen Moment auf die Klappe springen.

Am nächsten Tag im Minimarkt, gab es nur Kohl und ein paar Zwiebeln (so stellte sich wohl der Bild-Leser die Regale in der DDR vor), an diesem Zustand änderte sich auch über die Tage nichts mehr. Also gab es Kohlsuppe bei Kerzenlicht, wie nach dem 2.Weltkrieg in Schleswig Holstein. So hat es mir meine Oma erzählt.

Verhungern musste man aber nicht, es gab in der Chora einen guten Bäcker und eine Taverne hatte auf, die Taverne Liotrivi. Wo man für 6.50€ günstig und gut Essen konnte. In der Taverne lernte ich auch ein Ehepaar aus Luxemburg kennen, die 1982 das erste Mal Anafi besucht haben. Damals wurde man noch ausgebootet und es gab noch keine Straßen auf der Insel.

Des Weiteren hatten noch zwei Pita-Läden auf. Im To Petrino war die Pita nicht so gut. Die zweite Pita-Bude funktionierte auch als Kafenion. Hier trafen sich abends die Alten, und tranken eine Menge Alkohol. Hier aß ich öfters eine gute Pita-Souflaki und trank meinen Raki. Ein uriges Kafenion sucht man leider vergebens auf Anafi.

Die Tavernen To Steki, Alexandra, Anemos usw. hatten alle im April noch zu. 2-3 Cafés hatten jedoch schon geöffnet.

Die Orte

Außer dem Hafenort Agios Nikolaos und dem Hauptort der Chora/Hora finden sich nur noch ein paar kleine verstreute Weiler wie Psathi und Stavros.

Der Hafenort Agios Nikolaos machte einen trostlosen Eindruck, im hinteren Teil links standen einige Gebäude wohl schon längere Zeit leer und waren in einem schlechten Zustand. Das Elektrizitätswerk am Ende der Straße machte ein Höllenlärm. Hier möchte ich nicht einmal für umsonst Urlaub machen. Oder wie heißt es so schön, nicht einmal Tod übern Zaun hängen. Vielleicht sieht es aber in der Hauptsaison ein weniger freundlicher aus, gut möglich.

Jetzt Ende April hatte hier noch alles geschlossen. Auf Anfrage hatten die Tavernen aber geöffnet, und es gab sehr leckere Fischsuppe.

Sehr schön ist der benachbarte Sand-Strand Klissidi. Hier gibt es einfache kleine Unterkünfte ohne Küche oberhalb des Strandes. Im Sommer soll es aber sehr heiß in den Zimmern sein.

Die Taverne I Magarita von 1984 hatte auch schon immer mal wieder für ein paar Stunden auf. Der Postkartenmotiv-Sandstrand mit einigen Bäumen lockt im Sommer auch viele Wildcamper an. Zum Entspannen und für einen Badeurlaub ist Kissidi bestimmt die beste Basis.

Die autofreie Chora/Hora hat mich nicht so überzeugt, es gibt so gut wie keine alten Gebäude mehr. Mir war die Chora von den Häusern zu modern und neu, das Alte hat irgendwie gefehlt. Ebenfalls gefehlt hat so ein optischer Höhepunkt wie in anderen Chora`s, das ganz oben ein Kloster oder altes Kastell steht. Das einzige Kykladen typische waren die Farben Weiß und Blau. Es gibt sicherlich idyllischere Chora´s auf den Kykladen. Ist natürlich aber alles Geschmacksache.

Was ich auch nicht so schön fand, dass bei den meisten Unterkünften, die im Osten der Chora liegen, nur vormittags die Sonne schien, und es abends in den Unterkünften sehr frisch war. Auch die Sonnenuntergänge konnte man leider nicht von den Terrassen sehen.

Es fehlten auch die massenhaften Katzen in den Gassen, wie man es aus jedem griechischen Insel-Dorf kennt. Das war schon besonders auffällig und untypisch.

Die Bewohner der Chora waren zurückhaltend aber sehr freundlich.

Oberhalb vom Roukounas-Beach findet sich auch noch eine kleine Ansammlung von Häusern.

Über die Insel liegen noch verstreut so um die 50 Häuser/Höfe. Zum Teil sehr abgelegen und ohne Strom.

Land und Leute

Anafi befindet sich nicht auf den Hauptverkehrsrouten der Fährlinien. Selbst in der Hauptsaison wird Anafi nur zwei Mal die Woche angefahren. Bis in den Juni finden sich nur wenige Touristen auf der Insel ein. Jetzt Ende April waren vielleicht um die 10 Touristen auf Anafi. Bei meinen Wanderungen habe ich außer einen Einheimischen auf seinem Esel niemanden angetroffen.

Anafi ist sehr ursprünglich. Es kann vorkommen das man bei Wanderungen auf den alten Monopati Anafioten auf Eseln trifft, die zu ihren Feldern/Terrassen unterwegs sind. (Es gibt auch Schlangen, obwohl der Wanderführer von Dieter Graf das Gegenteil behauptet: www.graf-editions.de/de/santorin)
Die Bergwelt ist rau und abweisend. Es gibt keinen einzigen Baum in der Bergwelt. Nur in Küstennähe gibt es mal einen kleinen Olivenhain und ein paar vereinzelte Palmen. Hin und wieder sieht man ein kleines Weinfeld. Viel gibt der Boden nicht her.

Nichts „Fremdes“ stört das Auge bei den Wanderungen durch die unberührte Landschaft, nur Kirchen sind man immer und überall.

Der Blick auf die Berge Kalamos (396m), Vighla (581m, der höchste Berg) und Drapanos (493m) sind wunderschön. Auch das grüne Hinterland von Chora, zwischen den Weilern Psathi und Stavros und dem Berg Toubari (414m) sind wunderschön fürs Auge. Auf den Toubari sieht man jeden Tag einen Hirten mit seinen Tieren. Nur seine Anweisungen/Befehle sind in dieser schönen unberührten Natur zu hören. Immer wieder sieht man Ansammlungen von alten verfallenen Gebäuden.

Der Höhepunkt des Anafi-Aufenthaltes ist sicherlich die Wanderung vom Kloster Zoodochou Pigi zum markanten und fotogenen Berg Kalamos mit der Gipfelkapelle Panagia Kalamiotissa im äußeren Südosten der Insel.

Interessant ist noch das zwischen 1935-1942 Anafi Verbannungsort für politische Gefangene war.

Roukounas-Beach statt Golden-Beach

Schöne Sandstrände liegen wie an einer Perlenkette zwischen Agios Nikoalos und dem Berg Kalamos. Ein Trampelpfad führt vom Hafen vom Strand zu Strand, immer am Meer entlang. Nur einmal muß man ein eingezäuntes Privatgrundstück umrunden.

Der mehrere hundert Meter lange Postkarten-Idylle Sandstrand Roukounas würde wohl auf den meisten Kykladen-Inseln Golden-Beach heißen. Würde man wohl auch auf den meisten Kykladen Inseln am Roukounas Strand Unterkünfte und Tavernen vorfinden, hier Fehlanzeige. Kennt man es von anderen griechischen Inseln auch, dass sogar sehr abgelegene Strände bewirtschaftet werden (Liegen und Sonnenschirme) sucht man das an Anafis Stränden (zum Glück) vergebens.

Man kann nur hoffen dass das so bleibt, und sich nicht der Profit gegen die Schönheit der Natur durchsetzt. Vielleicht hilft es ja auch dass die ganze Ecke unter Naturschutz steht.

Die Sandstrände an der Südküste sind in der Hauptsaison bei Wild-Campern sehr beliebt. Da kann es schon mal eng werden. In der Vor-und Nachsaison hat man aber die Strände für sich ganz alleine.

Die Strände im Norden sind rauer und wilder.

Fazit

Von der Insel wie Anafi gibt es nicht mehr viele in Griechenland. Von den über 100 bewohnten griechischen Inseln, gibt es wohl höchstens noch ein Dutzend Inseln die noch so unberührt sind wie Anafi. Es finden sich keine großen Hotels, Diskotheken, Swimmingpools oder sonstiger Tourimüll. Auch wie man es von anderen Kykladen Inseln kennt, wo viele Häuser in schönen Gegenden stehen und das Landschaftsbild stören und die nur für ein paar Tage im Jahr bewohnt sind, sucht man zum Glück vergebens auf Anafi. Ebenso unsinnige Straßenprojekte die in der Pampa enden.

Nur über den aus Brüssel finanzierten und viel zu groß ausfallenden Staudamm könnte man diskutieren. Das Geld hätte man sicherlich besser auf der Insel investieren können.

Tagsüber sieht man höchstens 5 Autos rumfahren und einige Mopeds die rumknattern. Der Inselbus fuhr im April nur wenn eine Fähre kam zwischen Hafen und Chora. Kein Wunder das die Tankstelle nur 3x die Woche für 1 Stunde abends auf hatte. Es herrscht absolute RUHE auf Anafi.

Wer eine kleine ursprüngliche und ruhige Kykladen Insel abseits der „Großen“ wie Paros, Naxos... sucht, ist auf Anafi richtig.

Wie schrieb mir eine Bekannte aus dem Forum „Eine Insel zum Abschalten und runterkommen.“

Anafi: de.wikipedia.org/wiki/Anafi

Schöne Schwarz-Weiß Fotos von Anafi: www.karstalipp.de/fotografie-anafi-SW-Se rie.html

schöne Grüße, kv (geschrieben Anfang Mai)

PS.: dieser Artikel von mir über Anafi nach meinem erstmaligen und für wenige Tage besuchte Insel, kann natürlich keine umfangreiche Beschreibung der Insel wieder geben. Und kann natürlich nicht das Wissen ersetzten was jemand hat der die Insel, die Bewohner und Gebräuche schon seit Jahren kennt, und die Insel auch zu verschiedenen Jahreszeiten besucht hat.

Mein Anspruch ist einfach gewesen, das aufzuschreiben was und wie ich Anafi in ein paar Tagen erlebt und wahrgenommen habe. Über Ergänzungen freue ich mich.

Geschrieben 08.05.2015, Geändert 08.05.2015, 2667 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von kokkinos vrachos vom 22.06.2015 21:33:27

Moin, hier werden 11 Wanderungen auf der Insel auf englisch beschrieben: www.cycladen.be/AnafiEng.htm

vg, kv


Kommentar von kokkinos vrachos vom 15.05.2015 18:41:58

Hallo Melanie," Ich dachte bisher, dass die Chora ganz kykladentypisch mit verwinkelten Gassen etc. ist, vielleicht gut, dass du meine falsche Vorstellung gleich mal gerade rückst." = na ja, wie ich in meinem Artikel geschrieben habe, es ist natürlich alles Geschmacksache. Die Berichte die ich bis jetzt über Anafi gelesen habe, fanden auch alle die Chora toll. Hier im Forum wärst du auch sicherlich einige finden die von der Chora auf Anafi schwärmen. Sie ist jetzt auch nicht häßlich, aber hat mich halt nicht überzeugt. Fand die Chora auf Sikinos oder auf der Dodekanes-Insel Astypalaia viel schöner.

schöne Grüße aus Hamburg, kv


Kommentar von Melanie79 vom 15.05.2015 18:15:36

Hallo kv,

danke für deine spannenden Eindrücke. Anafi schiebe ich ja seit Jahren als Ziel vor mir her. Ich dachte bisher, dass die Chora ganz kykladentypisch mit verwinkelten Gassen etc. ist, vielleicht gut, dass du meine falsche Vorstellung gleich mal gerade rückst.

Liebe Grüße
Melanie


Kommentar von Schalimara vom 09.05.2015 09:57:45

Selbst im Juni kann es auf Anafi sehr windig sein und der Kalamos liegt oft im Nebel/Wolken. Wir sind auch schon bei strahlendem Sonnenschein losgelaufen und sind oben nur von Wolken umgeben gewesen. So richtig freie Sicht vom Kalamos hatten wir leider noch nie. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr.
Die "Dörfler" wundern sich eh immer, warum die Touristen so gerne auf den Berg klettern ;-)
GrußSchalimara


Kommentar von kokkinos vrachos vom 09.05.2015 09:01:53

Moin, zum Wetter Ende April auf Anafi. Die Sonne schien jeden Tag, meißtens wehte immer ein leichter wind. Ich habe alle Wanderungen in kurzer Hose und T-Shirt, oft Freioberkörper unternommen. Gab aber immer wieder Ecken wo es sehr windig und dann natürlich auch gleich kälter war. Auch am Roukonas war es zeitweisse zu windig.

Der Kalamos ist ja nicht der Pachnes wo bis in den Juni Schnee liegt. Gestartet bin ich beim Kloster bei blauen Himmel und über 20C. Klar war es oben windig.

Wie sagt man bei uns im Norden, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

gruß, kv


Kommentar von Meka vom 09.05.2015 06:23:46

Ich bin 2011 die ersten Mai-Tage auf Anafi gewesen.

Die Frage über die Frühjahrszeit ist nicht ganz unberechtigt, die Wanderung Kap Kalamos war sehr kalt, und vor allem stark windig.

Das Kopftuch war eigentlich styling-technisch für das Gipfelfoto gedacht (zum Angeben und Auftrumpfen), aber die ganze Zeit Halstuch.

Das letzte Viertel war durch den kalten Wind unangenehm, und am Rand mit Blick nach unten unangenehm und mulmig (trotz Erfahrungen auf der Alex.v.Humboldt).

Allerdings oben wurde der Aufwand mit Wolken-Spielen und Einsamkeit belohnt.

Die Mädels vom Iliovasilema waren auf jeden Fall stolz auf mich, naja, bei den hohen Bleistiftabsätzen fehlt natürlich die Vorstellungskraft, viele Grüße, Olli


Kommentar von Richi vom 08.05.2015 21:37:39

Hallo kv,

du schreibst: "Der Höhepunkt des Anafi-Aufenthaltes ist sicherlich die Wanderung vom Kloster Zoodochou Pigi zum markanten und fotogenen Berg Kalamos..."

Mich würde mal interessieren, wie du es erlebt hast. War das im April nicht zu kalt? Wie war das Wetter und die Sicht?

Gruß
Richi


Kommentar von Schalimara vom 08.05.2015 20:23:21

Tja, Janis - vielleicht gehören wir schon zu den von Richi beschriebenen "Anafiisten" ;-))

Dir würde ich aber evtl. ein paar Insider Tipps per PN geben :-))


Kommentar von Janis74 vom 08.05.2015 19:21:27

Danke für den interessanten Bericht. Mich würde jetzt interessieren, was in "Wirklichkeit anders" ist. Also Frage an Schalimara, die jetzt schon wie oft auf Anafi war...? ;-) Über die Wirklichkeit lässt sich ja manchmal streiten.
Ich war erst einmal dort, in der Hauptsaison - daher frage ich mich, woher Du (KV) weißt, dass die Strände dann von Wildcampern überfüllt sind. Vielleicht, weil es Dir jemand erzählt hat? Ich hätte Dir erzählt, dass es bei meinem Besuch mitnichten so war - aber ist auch schon 6 Jahre her... Kann sich natürlich geändert haben.


Kommentar von Steffy vom 08.05.2015 17:55:09

Danke für den interessanten Bericht. Anafi würde uns natürlich auch reizen, aber leider sind wir aus gesundheitlichen Gründen dafür zu feig ;-) Freue mich schon auf deine weiteren Insel-Erfahrungsberichte.
lG
Steffy


Kommentar von kokkinos vrachos vom 08.05.2015 15:32:47

jassou Verena, hoffe das dir trotzdem mein Artikel über deine Lieblingsinsel einigermaßen gefallen hat. Gerade ein Feedback von dir würde mich interessieren. Gerne auch als PN.

LG von Donousa, kv


Kommentar von kokkinos vrachos vom 08.05.2015 15:27:07

jassou drossiani, danke für deinen netten Kommentar, freut mich das dir mein Artikel gefallen hat.

schöne Grüße in den Pott, kv


Kommentar von Schalimara vom 08.05.2015 15:14:55

Lieber KV,

bitte schreibe nichts mehr über Anafi, damit es auf der Insel so bleibt wie es ist :-)

Aus diesem Grund werde ich auch Deine Eindrücke nicht zurechtrücken, da einiges in Wirklichkeit doch anders ist ;-))

Nix für ungut :-)

Schalimara


Kommentar von drossiani vom 08.05.2015 14:48:34

Hallo kv,

die Sonne macht gerade Pause; daher habe ich deinen 2. Artikel gelesen.
Tolle persönliche Erlebnisse und Beschreibungen - danke fürs Teilen im Forum! Ich finde es immer sehr interessant zu lesen, was Menschen in GR erleben, erfahren, wahrnehmen. Das ist so viel persönlicher als nüchterne Infos in Reiseführern/-büchern.

LG drossiani