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Trikala

Von ReineNervensache

In Trikala bin ich schon öfter gewesen, kannte aber (oftmals zeitlich bedingt) nur die Hauptstrassen und die Flaniermeile, die "Asklipiou". Als vor einigen Jahren Bekannte dort waren und am frühen Abend das Treiben der Massen erlebten (es schieben sich Jung und Alt) die ca. 200m rauf und runter, und links und rechts gibt es ein Cafe nach dem anderen, fragten diese Bekannten, ob denn ein Strassenfest wäre... NEIN! So ist es hier nun mal.

Aber Trikala hat mehr zu bieten, als nur die Asklipiou zum sehen und gesehen werden. Eine alte Festung, der Profitis Ilias (Kirche) und eine wirklich tolle Altstadt, die nach und nach renoviert wird! Es gibt sogar einen "Zoo", der den Namen nicht verdient. Der Eintritt ist frei, aber die Gehege sind unzumutbar für die Tiere. (z.B. ist das Geiergehege nur ca. 2m hoch!). Auch der Tigerkäfig ist beschämend, wenn es den Tigern dort wohl besser gehen mag als früher in ihrem Leben, glaubt man der Geschichte über sie, die am Zaun beschrieben wird.

Auch der Fluss (wenn auch im Sommer etwas geruchsbelastend), der mitten durch die Stadt fließt, bringt doch etwas Abkühlung, denn zur Mittagshitze kann es gerne mal 40 Grad heiß werden! Am Fluss konnte ich mal eine "lustige" (Schadenfreude ist die schönste Freude) Szene miterleben. Das Flussbett ist am Ufer schön begrünt, lädt quasi zum hinlegen ein. Es gibt aber keinen Weg runter, man muss den "Deich" runterkraxeln. Das geht auch ohne Probleme, dachten sich 3 Österreicherinnen (zwischen 20-25 jahre alt). Plötzlich kam ein Regenguss aus heiterem Himmel, der Himmel tat sich auf und binnen Sekunden war alles nicht nur Nass, sondern durchweicht. Als die drei Damen dann möglichst schnell wieder den Deich hochklettern wollten, war dies leider nicht möglich, die Erde war so schnell zu Matsch geworden, dass sie ohne meine, bzw. der Hilfe des KTEL-Personals, womöglich heute noch dort wären... :-))

A propos KTEL. Das Ktel ist ziemlich alt und liegt mitten in der Stadt, direkt am besagten Fluss. Das schöne ist die zentrale Lage, auch wenn das KTEL ziemlich schäbig ist. Deshalb hat man auch schon mit einem Neubau begonnen, der dann leider außerhalb der Stadt liegt, auf der "Odos Larissis". Wobei es schon jedes Mal aufregend war beim Umsteigen, die Busse reihten sich am Ufer auf, und blockierten die ganze Straße, Hektik beim Umsteigen, Abgase der Dieselmotoren, ja, das ist Urlaub.

Eine Reise ist Trikala allemal wert. Auch zum Shopping (laut meiner Freundin und Schwester) geeignet. Zum Essen eignen sich besonderst die "Manawika", sie liegen auf der anderen Seite des Flusses als die "Asklipiou". Dort finden sich typische Tavernen mit moderaten Preisen, die bis spät in die Nacht geöffnet haben.

Geschrieben 28.06.2008, Geändert 04.07.2008, 2070 x gelesen.

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