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Tinos - ein Tipp für echte Hellas-Fans

Von thusch

Auf meiner Kykladentour 2000 machte ich für 4 Tage Station auf Tinos und erlebte das ursprünglichste Stück Griechenland, das ich bis dahin kannte (nach Erfahrungen auf Kreta, Santorini, Rhodos und Naxos).

Obwohl ich nicht gerade in der Nebensaison dort war (Anfang Juli), wirkte auch die Hauptstadt nicht überlaufen. Unter den Touristen, die man dort traf, waren die Festlandsgriechen in der Mehrheit.

Außergewöhnlich für ganz Griechenland sind auf Tinos neben den Taubentürmen die vielen katholischen Kirchen, die zwar keinen scharfen Kontrast, aber doch eine interessante Abwechslung zu den unzähligen orthodoxen Kapellen auf den Inseln darstellen. Ihre spitzen Glockentürme erinnern in der gebirgigen Landschaft fast schon an Südtirol.

Ein weiteres prägendes Element auf Tinos ist der Marmor, der dort abgebaut und besonders kunstvoll verarbeitet wird. Besonders schön sieht man das in dem Dorf Pyrgos am westlichen Inselende. Hier befindet sich auch eine Bildhauerschule.

Strandliebhabern kann ich die Kolimbithra-Bucht an der Nordküste empfehlen, eine einsame Sandbucht, die mit Mietwagen oder Moped gut zu erreichen ist.

Keinesfalls sollte man Tinos um den 15. August herum ansteuern. Dann befindet sich nämlich halb Griechenland auf der Insel, um in der größten Wallfahrtskirche der Orthodoxie die Muttergottes zu feiern.

Geschrieben 02.12.2002, Geändert 02.12.2002, 2974 x gelesen.

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