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Thassos

Von delphini

Ich beginne mal mit der Anreise zur Insel Thassos im September 2005.
Der Flug von Nürnberg nach Thessaloniki war kurz, auch die Übergabe des Mietwagens am Flughafen klappte reibungslos. Das hatten wir auch schon mal anders erlebt, aber dazu ein andermal mehr. Das Gepäck schnell verstaut, die Karte auf meinen Knien und es konnte losgehen. Viele von euch kennen bestimmt das leicht mulmige Gefühl, sich mitten in der Nacht in einem fremden Auto und einer fremden Stadt in das Gewühl zu stürzen. Das Herz klopft doch ein bisschen schneller, eben eine Mischung aus Freude und leichter Orientierungslosigkeit. Doch die Bedenken waren umsonst, denn es ist alles gut ausgeschildert. Zum Glück konnte man den dichten Stadtverkehr schnell hinter sich lassen und die Autobahn Richtung Kavala lag vor uns.

Nebenbei bemerkte ich, daß es eine wunderbare Vollmondnacht war. Eine erste Rast machten wir deshalb am Volvi See. In dem Ort war aber zu der sehr späten Stunde nichts mehr geöffnet und die LKW´s brausten so an uns vorbei, daß das Auto schwankte wie ein Schiff. Na gut, dann eben nichts mit Romantik und weiter gehts. Überwiegend war die Strecke nagelneu ausgebaut und so gut beleuchtet, daß man die Straße auch aus dem All hätte ausmachen können. Einge Bauabschnitte waren noch vorhanden, und in einer dieser Umleitungen verfransten wir uns dann auch ein wenig. Dann ging es aber reibungslos an der Küste entlang weiter bis Kavala.

Gut zwei Stunden später nahmen wir die erste Fähre rüber zur Insel. Angekommen in Limenaria konnten die Ferien beginnen. Heute stand nur noch baden auf dem Programm und der Einkauf für das Frühstück. Das gehört für mich zu einem schönen Urlaub dazu: ein gemütliches Frühstück auf dem Balkon, am besten mit Blick auf das Meer.

Am nächsten Tag wollte die nähere Umgebung erkundet werden. Wir stromerten um Limenaria herum, und dabei kamen wir auch an den nahen Metallia Beach. Der trägt diesen ungewöhnlichen Namen wegen seiner verfallenden Bergbauruinen im Hintergrund der Bucht. Zwischen den Bäumen liegen alte Gebäude, die teilweise zugänglich sind. Maroder Charme hat für mich immer etwas faszinierendes. Im Umfeld sind auch einige neue Steinmetzarbeiten aus Thassos Marmor zu finden, was man auch auf meinen ersten hochgeladenen Bildern in der Galerie sehen kann. Eine kleine Strandtaverne ließ den Abend schön ausklingen.

Ende Teil 1.
Kalinichta!











Geschrieben 05.10.2009, Geändert 06.12.2009, 1851 x gelesen.

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