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Was uns auf der Insel Skopelos gefallen hat

Von Schalimara

Skopelos Stadt mit den vielen Stufen und Gassen, blühenden Bougainvilleen, und dem unverkennbaren Duft von Jasmin die an den hohen schmalen Häusern mit ihren markanten Holzbalkonen und Erkern hochranken, sowie den vielen bunt bepflanzten und blau gestrichenen Olivenöl-Kanistern vor den Haustüren. Die Uferpromenade mit den vielen Cafes, Tavernen, den unterschiedlichsten Schiffen und Booten am Hafen laden zum verweilen und beobachten ein.

Die stattliche Anzahl von Kirchen und Kapellen in der Chora von Skopelos in die man oft von freundlichen Nachbarn oder gar vom Popen selbst eingeladen wird, um das immer wieder erstaunliche und überraschende Innere der Kirchen zu besichtigen.

Das Kastro ganz oben in der Stadt (ehemalige venezianische Festung aus dem 13. Jahrhundert). Leider nur noch ein paar Mauerreste, aber der Ausblick auf die Stadt und auf das Meer sind traumhaft. Wenn man dann noch bei Anatoli sitzt und der abendlichen live Rhebétika Musik bei einem Glas Wein lauscht, ist der Abend perfekt. Gerne saßen wir auch im Cafe Thállassa bei einem von Fanny kreierten Smoothie. Natürlich haben wir auch im Open-Air-Kino von Skopelos das „Musical Mama Mia“ in englischer Sprache mit griechischen Untertiteln gesehen.

Es gibt viele schöne Tavernen und Restaurants und gerne saßen wir bei Perivoli im Gartenrestaurant das, obwohl es uns im ersten Moment etwas „very britisch“ erschien, eine hervorragend gute Küche mit freundlichem Personal hat. Ganz romantisch war es dann aber in der Taverne Romantica in idyllischer Lage oberhalb der Bucht, wo uns Vangelis & Liza leckere Fischgerichte an unserem Stammplatz servierten und wir unterhaltsame Abende genießen konnten.

Sehenswert ist auch das kleine Volkskundemuseum in der Stadt. Es gibt eine Vielzahl von schönen Stränden: Ormos Stáphylos, Ormos Glystéri, Gialos Miliá, Gialos Kastáni und ganz versteckt Perivoli Beach. Einige sehenswerte Klöster wie Kloster Prodrómou, das romantische Kloster Taxiarchón, das Nonnenkloster Moni Evangelistria, das älteste Kloster Metaórphosis Sotirou und das Wehrkloster Agia Varvara.

Ein Highlight war sicherlich auch der Steilfelsen und Ekklisis Agios Ioánnis. Die kleine Kirche steht spektakulär auf einem Felszahn über dem Meer. Etwa 108 Stufen führen nach oben und für nicht schwindelfreie Menschen sicherlich eine Überwindung wert. Beeindruckt hat uns auch der mystische Ort der Sendoukia Gräber.

Nicht unerwähnt möchten wir die Fischtaverne Pávlos an der Bucht von Agnótas mit den leckeren Fischspezialitäten und dem abendlichen Sonnenuntergang, sowie in Glóssa das im skopelotischen Stil eingerichtete Restaurant Agnánti mit dem wunderschönen Dachgarten mit tollem Blick aufs Meer lassen. Das Bergdorf Glóssa mit seinen vielen Gassen und den doch so freundlichen Bewohnern und dem alten Stelios der uns die „Marseillaise“ vorsang und uns so viele Geschichten zu erzählen hatte, die wir uns leider aufgrund unserer mangelnden Griechischkenntnisse nur zusammenreimen konnten.

Abenteuerlich war eine Jeepfahrt zur nördlichsten Stelle von Skopelos zur Spitze des Kaps, wo der Leuchtturm der Insel steht und eine Fahrt mit dem Schiff zur Insel Alónnisos.

Beeindruckt hat uns immer wieder das Zusammenspiel der vielen Grüntöne der Pflanzen- und Baumvielfalt mit dem unendlichen Blau des Meeres.

Geschrieben 29.09.2008, Geändert 04.10.2008, 5476 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von Schalimara vom 06.10.2008 09:33:38

Danke Euch für das positive Feedback :-)

@Heidi - schreibe Euch gerne ein paar Reise-Infos per Mail.

Grüße Verena


Kommentar von heidi76 vom 06.10.2008 08:25:04

ooohhhh lieben dank für so viel mitgebrachte schönheit!!!!

ich freu mich echt auf Skopelos.

sag, wie genau seid ihr hin etc?
Über Athen?
Wir wollen auf jedenfall fliegen.

lg die heidi


Kommentar von Arion vom 05.10.2008 14:49:55

Hallo Verena,

wunderschöner Bericht und klasse Fotos.

Da wächst bei mir die Vorfreude auf 2009.

Danke und liebe Grüße

Arion