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Pyrgí, das grösste Mastixdorf

Von Marlene

Pyrgí ist das größte (1.150 Einwohner) und bekannteste der Mastixdörfer. Die erste Gasse führt direkt auf die Platia. Die Fassaden der Häuser auf drei Seiten und die Mauern der Mitropolis-Kirche aus dem 16. Jh. sind über und über mit schwarz-weißen oder schwarz-grauen geometrischen Mustern überzogen.

Xystá wird diese Technik genannt. Auf die zunächst mit einem dunklen Sand verputzten Wände wird eine weiße Kalkschicht aufgetragen. Danach werden aus dem Kalküberzug die geometrischen Formen heraus gekratzt. Man vermutet, dass dieser Kratzputz von den Genuesern auf Chios eingeführt wurde.

Von der Platia aus führt ein 16 m langes, dunkles Gewölbe zur versteckt liegenden byzantinischen Kirche Ágii Apóstoli aus dem 14. Jh. mit noch sehr gut erhaltenen Wandmalereien.

Was mir in Pyrgi besonders auffiel, das waren die an Schnüren aufgefädelten kleinen Tomaten, die an den Hauswänden und Balkonen aufgehängt waren.

Geschrieben 21.08.2007, Geändert 21.08.2007, 794 x gelesen.

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