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Mit der U-Bahn zu einem Piräus-Spaziergang

Von trampabout

Wenn schon Athen, dann müssen wir auch Piräus gesehen haben! Obwohl Reiseführer kaum etwas Schönes über den Hafen und Vorort von Athen zu berichten haben.

So fahren wir ab Monastiraki Platz (Nähe Plaka) mit der U-Bahn bis zur Station Faliron (beim Fußballstadion). Dort gehen wir durch den belebten Sportpark geradezu an die Küstenseite.

Die Sonne scheint und die Luft ist klar. Von urbaner Hektik ist hier nichts zu spüren. Wir spazieren gemütlich am Ufer entlang zum kleinen und stimmungsvollen Hafen Mikrolimano. Hier liegen die Fischerboote neben den Sportyachten. Herrliche Fotomotive. Weiter geht es zum Zea Marina, dem eigentlich antiken Hafen. Das ist der Hafen für die riesigen Luxusyachten und die zentrale Ablegestelle der schnellen Tragflügelboote.

Zwischen den beiden Häfen unzählige Tavernen und Fischrestaurants sowie der Badestrand Akti Kunturiotu (wer soll in dieser Brühe baden?) mit Blick auf die Insel Aegina. Auch die Reste der sogenannten Langen Mauern gibt es zu entdecken. Diese verbanden seit dem 5.Jh. v. Chr. Piräus mit Athen.

Bald stecken wir aber doch mitten im Stadttrubel. Shopping ist diesmal nicht angesagt und der Handels- und Fährhafen lockt nicht mehr. So ziehen wir es vor, uns vom kostenlosen Bus zur U-Bahn-Endstation Piräus befördern zu lassen. Mit einem kurzen Blick zurück auf die großen Fährschiffe rattern wir wieder gen Athen.

Ein unerwartet schöner und geruhsamer Halbtagsbummel an der Sonnenseite von Piräus!

Geschrieben 15.10.2000, Geändert 15.10.2000, 2989 x gelesen.

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