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PARGA so verändert

Von elinikachrista

Wir fahren jetzt seit 30 Jahren in den Epirus bzw. nach Anthoussa , das Dorf über Parga und ich liebe den Fleck Erde ( Epirus ) noch immer. Was mir allerdings nicht so gut gefällt, daß sich vieles nicht unbedingt zum Vorteil in Parga verändert hat. Dadurch das die neue Autobahn von Thessaloniki nach Igoumenitsa fertig gestellt wurde kommen auch immer mehr Touristen nach Parga . Für die Geschäfte und Tavernen sicher ein Pluspunkt, aber für den Urlauber am ABend kaum noch zu genießen. Mengen von Touristen, die sich durch die Gassen und am Hafen entlang schieben. Dann neuerdings die Darbietungen auf der Bühne am Pier.und in vielen Restaurants oder Bars die Vorführung griechischer Tänze um die Touristen zu unterhalten Sicher für die Gastronomen wieder ein Geschäft, daß ich Ihnen von Herzen gönne, aber so langsam ist es nicht mehr der urige Ort der lange Jahre die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft der Griechen wieder gespiegelt hat.
Da war noch Zeit mit den Gastronomen zu plauschen. Oder aber einfach zu einem Bouzouki Abend zu gehen um dort die Tänze und Traditionen der Epiroten zu sehen.

Wir halten uns meist in unserem Dorf - Anthoussa auf, obwohl auch hier der Bauwahn um sich greift.
Hier gab es eine kleine Plateria mitten im Dorf und jetzt - steht dort ein Gebäude- 2 Etagen hoch und der Ursprung des Dorfes , so wie viele im Epirus ist auch hier verloren gegangen.

Schade Schade Schade- ich werd weiterhin dem Epirus und Anthoussa / Parga treu bleiben , aber mit einer großen Träne im Knopfloch.

Christa

Geschrieben 26.06.2019, Geändert 26.06.2019, 985 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von topas vom 01.11.2019 09:44:21

Parga ist nun mal einer der ältesten Touristenorte hier im Epirus und die Entwicklung entspricht letztendlich nur dem, was auch in anderen Regionen Griechenlands passiert bzw. passiert ist.
Der Epirus ist eine der ärmsten Regionen Griechenlands und es gibt nur den Tourismus und die Landwirtschaft als Einnahmequelle.

Sicherlich hat der Ausbau der Autobahn dazu beigetragen, dass mehr Touristen kommen, gerade aus den osteuropäischen Ländern.
Das ist aber nur ein Aspekt!
Der andere ist, dass der Epirus nicht mehr so abgeschnitten vom Rest Griechenlands ist, wie noch vor einigen Jahren.
Es war früher im Winter fast unmöglich, z.B. nach Thessaloniki zu kommen, da man über das Pindosgebirge musste.
Für uns, die wir hier ganzjährig leben, ist die Autobahn ein Segen, da man jetzt auch im Winter direkt von Thessaloniki aus nach Deutschland fliegen kann.

Nach wie vor gibt es im Epirus wunderschöne Orte und Strände, die auch im Sommer nicht so überladen sind.