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Olympos

Von Sylvi

Olympos ist das Vorzeigedorf von Karpathos und lebt natürlich von seinem Image, dass aber auch entsprechend vermarktet wird. Beinahe jeder Karpathos-Besucher kommt hierher und entsprechend voll und touristisch ist es dann auch. Entlang der Hauptgassen findet man eine Vielzahl von Geschäften, in denen die Einwohner selbsthergestellte aber auch importierte Waren anbieten. Doch wie sollte es auch anders sein, wenn sich ein abgeschiedenes Dorf zu einem Geheimtipp der Ägäis entwickelt – dann ist es irgendwann leider auch kein Geheimtipp mehr.

Trotzdem ist Olympos einen Besuch auf alle Fälle wert, insbesondere zu den Tageszeiten, in denen die schreienden Reiseführer mit ihren österreichischen oder skandinavischen Gruppen wieder verschwunden sind. Vielleicht lasst Ihr Euch einfach durch den Ort treiben und schaut auch einmal um die Ecke in die kleinen Gassen und Innenhöfe hinein. Uns haben besonders gut die Windmühlen, die Kirche auf der kleinen Plakia, die auch von innen besichtigt werden kann, sowie der Ortsteil, der steil zum Meer hinabfällt, gefallen. Wenn man schon in Olympos ist, sollte man in einer der Tavernen die Makarounes – ähnlich den österreichischen Käsespätzle – probieren.

Für einen Olympos-Besuch sollte man ca. 3 – 4 Stunden einplanen. Sicherlich erschließen sich einem zusätzliche reizvolle Eindrücke von Olympos in seiner Eigenheit auch wirklich erst dann, wenn man über Nacht bleibt und die meisten der Touristen das Dorf wieder verlassen haben.

Geschrieben 29.10.2000, Geändert 29.10.2000, 1189 x gelesen.

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