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Septemberreise 2021

Von Xristo

Schon um 01:30 geht bei mir das Innenlicht an. Kommt der QR-Code? Mein Einschlafmodus ist gestört. Dann endlich brummt das iPhone, Zeit zum Aufstehen. Pünktlich um 6:00 sitzen wir im Auto. Auf der "Warschauallee" nach Hannover brummt der Verkehr. In der Halle vorm Gate habe ich bereits 3.000 Schritte notiert. Wir sind doch zu früh, alles ist ganz entspannt, allerdings ist der Flieger VOLL! Das Einchecken ist einfach. Kein QR-Code wird abgefragt, keine Impfkontrolle, aber gewissenhafteste Körpervisitation. Mein Titanknie interessiert die Elektronik überhaupt nicht. Ich muss allerdings den Hosenbund öffnen, um an meine metallbehaftete Barschaft im Geheimfach zu kommen.
Die endlose, Stress erzeugende Formulisterei hat ein Ende nach der Ankunft in Athen an Bord der BlueStar "Naxos". Zwar wird kontrolliert, aber nicht so, wie man erwartet. Am heftigsten vor'm Bording, da sich die Papierstapel inzwischen nicht mehr an der erwarteten Stelle befinden oder falsch ausgefüllt wurden oder ein anderes Blatt gewünscht wird!

Nach der bequemen Seefahrt in unserer “Loung“ erreichen wir mit Verspätung den Hafen von Paros. Die Massen quellen beim Warngepiepe aus der Ladeluke, der Bauch der“Naxos“ befreit sich vom Ungenießbaren! Wir gehen entlang der nächtlich belebten, gastronomisch vereinnahmten Paralia, der Küstenpromenade. Just vor dem "Meltemi", dem Café von Giorgos können wir dem Wunsch nach einem Kaltgetränk nicht widerstehen! Es ist immer wieder sehr schön, von jemandem willkommen geheißen zu werden. Giorgos gibt die Faust zum Gruße. Maske trägt niemand.

"Das muss ein Deutscher sein, der seinen Pullover so Hamburgisch auf dem Rücken drapiert hat". Ich drehe mich um, es sind Nikos und seine Frau aus Hamburg, in deren Apartment wir vor Jahren mal gewohnt hatten. Ich rufe “NIKO!“ Wir erfahren die traurige Nachricht, dass unser Griechischer Freund aus Braunschweig, nun in einem Altenheim in Athen lebt. Welch eine Freude, mit diesen alten Bekannten nun nach Mitternacht die Reise abzuschütteln und angekommen zu sein! Der Weg ins Hotel Nikolas wird spannender im Dunkeln. Es ist schon Donnerstag, als wir um 1 Uhr endlich ins Bett sinken.
Paros - Der erste Blick aus dem Fenster. Immer noch bläst ein heftiger Nordwest. Das Geräusch der Wellen an den Felsen unterhalb unseres Zimmers hat uns schon durch die kurze Nacht begleitet. Vor mir das grandiose Panorama der Bucht von Parikia mit dem Kap Agios Fokas, am Horizont die Portes Felsen und links die kleine Landzunge mit dem Kirchlein und dem schmalen Strand - Kaló írthate!
Nach dem Frühstück auf der windigen Terrasse erkunden wir den Ort, Marketstreet bis zum Halt im Kafenion “Symposion“. Unzählige Schritte. Der Tourist kommt auf die griechischen Inseln zum Beispiel nach Paros, weil es zu Hause nichts einzukaufen gibt. Hier kann er seinen Notstand an jeder Ecke stillen. Dafür gibts keinen Fleischer mehr, keine Lebensmittelläden, keine Bäcker. In der Marktstraße handelt man nur mit noch Klamotten, Schmuck und Tand. Der Tourismus ist wie ein Krebsgeschwür, die Metastasen breiten sich in der Landschaft aus. Nachts erstrahlt die Küste, die Menschen verbreiten die Tourismusviren bis in die Mitte der Insel

Wanderung über den Byzantinischen Weg von Lefkes nach Prodromos. Mit dem Bus ins Inselinnere. Die kleine Platia ist rappelvoll. Nach kurzer Erholungsphase gehen wir hinunter auf den Weg, der nur noch in Teilbereichen mit glatt geschliffenen Marmorplatten belegt ist. Dazwischen Stufen, Steinbrocken und Schotter. Die letzte Etappe führt durch ein vom Feuer verwüstetes Gelände, doch hier und da sprießen neue grüne Triebe aus dem schwarzen Gesträuch. Die Hitze muss so groß gewesen sein, dass von dem herumliegenden schwärzlichen Gestein, marmorweiße Abplatzungen leuchteten.
In Prodromos irren wir herum auf der Suche nach dem "Tzitzanis". Endlich gefunden, wird Im schattigen Garten aufgetischt. Die beiden Vorspeisen hätten gereicht, ein Hähnchentellerberg geht freundlicherweise in die Küche zurück. Wir stehen an der gleichen Haltestelle, wie damals 1969 bei unserem ersten Inselbesuch. Mit dem Bus über Naoussa zurück, eine kleine Inselrundfahrt. Absacker im "Meltemi" zusammen mit Niko und seinem unübertrefflichen Nachrichtenschatz.

NAXOS - Zu verträglicher Reisezeit nehmen wir Abschied von Paros und wechseln mit der uns schon vertrauten “Naxos" hinüber nach Naxos. Um 11:10 sollte die BlueStar abfahren. Es wurde eine halbe Stunde später. Wir bekommen in Naxos am Hafen leider keinen Panda, wie bestellt, sondern einen Micra, der nicht ganz so mikro ist. Dank Navi finden wir unseren Weg durch das chaotische Straßengewirr nach Süden. Ein Waschbrettweg führt zum Plakastrand und zu unserer Naxosbleibe “Akti Plaka“. Ein Versuch von traditionellen Baustil abzuweichen - bauen wir mal Byzantinisch!
Unser Quartier mit den 2 Zimmern, großer schattiger Terrasse, 13 Katzen und einem neuen Pool ist gut bewohnbar, besonders bei den steigenden Temperaturen. Das Meer am Plaka-Strand kommt mir vor wie in einer antiken Sage, es liegt vor mir, aber der Einstieg ist mühsam, möchte ich hinaus, muss ich auf dem rutschigen Untergrund gesäßaktiv herausrutschen.

Nach dem von der Chefin des nebenangelegenen “Maistrali“ servierten opulenten Frühstück verbringen wir den Tag nicht ganz so fußaktiv. Die Aktivitäten haben sich auf ein rentnerverträgliches Maß eingependelt. Nach dem Frühstück, sitzen, Schwimmübungen im Pool und im etwas unzugänglichen Meer, Kaffetrinken, Stadtfahrt, herumlaufen. Ein frühes Abendessen leider nicht im “Apostolis“ (proppenoll) oder dem “Boulamatsis“ (geschlossen), sondern in einem Fischlokal an der Paralia. Mein gegrillter Kalamar war kaugummiartig. Wenn er wenigstens noch Pfefferminzgeschmack gehabt hätte!

Die imposante Ruine des Demetertempels mit den Resten byzantinischen Umbauten und dieser fruchtbaren Landschaft in der Nähe von Sagri ist allerdings kein Ort der Stille - gerade kommt ein Bus mit Weltbürgern nebst umgehängten elektronischen Tempelerklärern. Immerhin finde ich Ruhe, mich zum Zeichnen abzuschotten. Ich denke an Prof. Döllgast: “Nur wer zeichnet, hat gesehen“. Die spannungsvolle, bergige Landschaft mit abgeernteten Feldern, immergrünen Olivenbäumen, schroffen Felsen und einer stillen Weite ist atemberaubend!

Unsere leibliche Erholung suchen wir in Filoti, in den Zas-Gefilden. Die Restaurants an der Durchgangsstraße sind gut besetzt, die frische Bergluft wird hin und wieder durch Autoabgase aromatisiert. Das Essen ist etwas suboptimal. Die Ximos portokali und das Mythos erfrischend. Wir werden noch einige Kilometer vom Navi fehlgeleitet, am Westhang des dominanten, grauen Zas-Massivs und den weglosen Süden. Hier ist die kykladische Olivenbaumlandschaft fast menschenleer, keine Betongerippe, keine Bebauung, nur hin und wieder ein kleines weißes Kapellchen mit urtümlicher Deckung aus Bruchstein.

Kouros in Flerio - Zum absoluten Muss gehört für uns ein Ausflug zu einem der Kouroi, der steinernen Mega-Jünglinge. Der Koloss von Flerio bei Melanes liegt am nächsten. Schon die Fahrt ins Inselinnere verschafft einen guten Eindruck dieser bergigen Landschaft. Unter Platanen gehen wir zum Fundort. Dort liegt der 5 m lange Trumm. Die Beine sind zerbrochen, daher hat man ihn liegen lassen. Monatelange Arbeit umsonst! Stumme Zwiesprache ist leider wegen vieler Touristen unmöglich, im Gegensatz zur Ruhe, als ich 2016 hier war. Darum zeichne ich. “Zeichnen Sie....?“ Offensichtlich falle ich wegen meines ruhigen Dasitzens gegenüber den nur kurz herumstreunenden, fotografierenden Wanderern auf.

Planänderung: wir werden schon morgen mit der Scopelitis nach Donoussa schippern. Ich bin froh, denn vieles hier ist unwirtlich, das Bett, das die Lichtschalter verdeckt, um das Licht anzuknipsen, drehe ich die Glühbirne, das Waschbecken nässt, die Nacht ist geprägt durch die Auseinandersetzung mit Laken und wärmender Decke. Erfreulich das nebenan liegende "Maistrali" mit dem guten Frühstück, der freundlichen Chefin und der informativen Naxoskarte als Tischtuch. Ich stelle mir vor, wir müssten mangels Navi mit dem Tischtuch als Karte herumfahren.

DONOUSSA- Es geht los! Die Scopelitis kommt etwas spät, trotzdem sind wir planmäßig auf großer Fahrt. Unsere Platzwahl ist optimal. Schatten, geschützt vor Wind und Gischt während der stürmischen Fahrt nach Donoussa, vorbei an Iraklia, Schinoussa und Koufonissi. Die Scopi kämpft gegen die vom heftigen Nordwind stimulierten Wellen an. Am Hafen sind sie alle versammelt: Michailis, Adri, Elias, Loni. Von oben, der Terrasse des To Kyma, grüßen Ossi und Anne.
Wir dekorieren unsere Zimmer mit den Innereien unseres Gepäcks - angekommen! Nach erster Rundumsicht folgen wir den Stimme unsere Mägen und beziehen einen schönen Platz im “Kapetan George“, Joanna erkennt uns trotz Maske wieder. Man hat ein Obergeschoss dazugekommen. Auch auf Donoussa gilt, größer, höher, weiter.
Ein junger Mann setzt sich an den Nebentisch. Nach dem Genuss seines Mezé wendet er sich uns zu: "Bist Du Christian? Ich bin Jan". Janis74 aus Köln, ein guter Freund aus dem in Greece-Forum! So trifft man plötzlich die Avatare in Lebensgröße!

Es wird hell im Zimmer. Ein erster Sonnenstrahl blinzelt durch das Küchenfenster. O' Kipos liegt noch schlafend vor unserer Tür. Wir besuchen eine Freundin in ihrem archaischen Ziegenstall. Der Kontrast zu unseren gewohnten, gewöhnlichen "Studios" könnte krasser nicht sein. Rohes Bruchsteinmauerwerk, rahmenlose Türöffnung, die mit einer Plexiglasscheibe gegen Wind verschlossen werden kann, ein Arbeitstisch aus Schalbrettern, aber ein Solarpanel für iPhone und MacBook! Raumbeleuchtung durch eine solarbetriebene Lichterkette. Aus der Wassertonne auf dem Dach, plätschert das Duschwasser in die marmorne Duschwanne mit Abfluss ins Gelände!

SALZ- Endlich schaffen wir die Wanderung nach Plakies, der großen felsigen Bucht nordwestlich mit den Salzlöchern. Von der Umgehungsstraße haben wir einen weiten Überblick über diesen Inselabschnitt, mittendrin die Kaktus-Oase von Adri mit seinen selbst aufgeschichteten hohen Bruchstein-Mauern, die hunderte kleiner Kakteenzöglinge vor dem rauen Nordwind schützen. Inzwischen wird die Ausbeute der aus der Umgebung aufgesammelten Steine immer kleiner.
Am weit schwingenden Weg zum Weißen Kap schlagen wir unter einem windzerzausten Olivenbaum unser Basislager auf. Von hier straucheln wir über Felsplatten und Stachelgestüpp hinunter zu den kleinen, mit Wasser gefüllten Felslöchern, an deren Rändern bereits dünne Salzkristallschichten wachsen. Manche Kristalle liegen bereits auf dem Grund. Mit einem Löffel schöpfe ich vorsichtig das "weiße Gold" in meine Tüte. Gefühlte 500 g.

Ich sitze vor meinem Immer-wieder-gerne - Motiv am Ortsausgang, eine freundliche Griechische Dame lächelt mich an, zeigt auf das Haus: dikimou! Ich zeige Ihr meine Zeichnungen von früher. Sie freut sich über meine Wertschätzung. Leider hat sich die Nachbarschaft verändert, ein riesiger Neubau versperrt nun den Blick auf die Panaghia. Welch ein Unglück. Noch größeres Unglück, dass dieses ursprüngliche Beispiel originaler Inselarchitektur auch einem Neubau-Megalithen weichen soll.
Mein lange vermisster Griechischer Stuhl ist wieder aufgetaucht!!! Endlich kann ich ihn aus Zimmer 5 zurückholen. 2004 hatte ich ihn aus Paros mitgebracht, als Ersatz für einen vom Müll geholten und mit "Bordmittel" restaurierten Verwandten, der nun zuhause steht. Etwas mehr ramponierter, das Geflecht zeigt Verfallserscheinungen. Die liebesbedürftige Hauskatze wechselt umgehend vom weichen Sitzpolster auf das Binsengeflecht und pfötelt voller Wohlbefinden, ich pfötele virtuell mit.

Aufregende Unternehmung - Elias fährt mit seiner “Donoussa Magissa" nach Kalotaritissa. Die Küstenfelsen ziehen wie in einem Breitwandfilm an uns und den vielen Mitreisenden vorbei. Ich genieße diese Fahrt immer wieder, erinnere mich an die häufigen Wanderungen entlang des Felsensaums. Südlich des Kaps Moschonas öffnet sich die Höhle Fokospilia. Das Boot wird unter dem Felsengewölbe vertäut, deren steinernes Dach aus wenig vertrauenswürdigen Konglomerat besteht. Der Lichteinfall im Wasser ist unbeschreiblich, helltürkies bis dunkelblau. Eine Leiter wird herabgelassen.
Ich bin der zweite Höhlenschwimmer. Die Schwimmbrille macht mich sehend. Schwarze Felsen, weiß gesprenkelt, ein rosa Streifen kurz unter der Wasseroberfläche. Wir schwimmen in einen dunkel erscheinenden Höhlenabzweig. Welch eine Überraschung! Der seitliche Felsen, der diesen Zweig abschirmt, hängt wie ein steinerner Vorhang bis ganz dicht unter die Wasseroberfläche, sodass das einfallende Licht die Seitenwände in der Wasseroberfläche erstrahlen lässt, so wie auch die Schwimmer, die wie große Silberfische leuchten. Unglaublich!
Es geht weiter nach Kalotaritissa. Der Passagierstrom teilt sich nach dem Aussteigen, die Hungrigen streben zu den besten Plätzen in der Taverne, die Erfrischung Suchenden gehen zum Strand oder gar den Ziegenpfad zum Leichttürmchen am Kap Kalota. Salat, Omelett, Rosé und Ouso erfreuen angesichts der traumhaften Umgebung. Dieser Gesamteindruck benebelt unseren Realitätssinn, sodass wir beschließen, den Rückweg me ta podia, über den beschwerlichen ZickZack-Weg hinauf zur Passhöhe und dann auf der nie fertiggestellten Schotterstraße zurückzugehen.

Der Geldautomat streikt. Mehrere Versuche mit VISA-und EC-Karte schlagen fehl. Der Apparat schnurrt, zählt wohl das Geld, aber entscheidet sich für die Verweigerung! Zum Glück hat die Bank auch nichts abgebucht. Noch schnell am letzten Tag ein Aufstieg zur Doppelkapelle “Panaghia“ mit Abstieg zum Kedros, wo wir durch Litza vom Ende Ihres "Tzi-Tzi" in Mersini erfahren. Am Tisch im Schatten unter dem Kalami-Dach gibts Omelett, eins mit und eins ohne Tomaten zum Ärger unserer Mitreisenden!
Ein spätes Bad am Stavros-Strand im stürmischen Meer, hohe Wellen, ich muss beim "Rückweg" gegen den heftigen Sog ankraulen. Es war zu spät, ich wurde nicht mehr warm.

Das Ticket für die BlueStar kauft man bei Christos Sigalas, Chef des “Iliovassilema“ und auch noch Bürgermeister. Hier im Ticketshop sitzt seine 13-jährige Tochter hinter dem Tresen und wickelt sehr professionell den Verkauf ab, wieder ist ein lästiges Formular den Tickets beigefügt.
Abends eine Neuauflage der Versammlung unserer Parea mit Ouso und Retsina auf unserer Terrasse. Kofferpacken. Wie immer habe ich den Eidruck, nicht alles gebraucht zu haben, was ich vorgesehen hatte. Das Mehr befindet sich im Kopf und im Skizzenbuch!

Rückreisemaraton - Der Wecker übertönt um 6:00 das windige Gerappel der Tür. Immer noch stürmt es. Draußen ist es noch stockdunkel. Alles geht ganz schnell. Am Hafen müssen wir dann doch warten. Die BS Naxos hat Verspätung. Wir finden an Deck ein schönes Plätzchen im Windschatten.
Auf Paros verbringen wir 2 schöne Stunden. Giorgos vom "Meltemi" begrüßt uns freudig und serviert ein leichtes 2. Frühstück. Dank Bärbels Fürsorge waren wir auf der BSN schon durch die Futtertüte mit dem 1. Frühstück gut versorgt. Wir sind umringt von einer wechselnden Schar dickbäuchiger alter "Stammtischler", die anscheinend seit unserer Hinfahrt dort sitzen! Darunter auch unser alter Bekannter Elias vom Hotel Xenia aus früheren Jahren.

Checkin auf Paros. Das elende online-Boarding kann zukünftig entfallen - mit Personalausweis um die ganze Welt! Beim Metallspürgerät klingelt es: mein Knie! Ich krempele mein Hosenbein hoch, doch die freundliche Kontrollerin winkt lächelnd ab. Meine Geste hat genügt. Aegean hat unser Gepäck dann problemlos bis Hannover durchgecheckt. Die elende online-Formularis spielte überhaupt keine Rolle, unsere Personalausweise reichen aus und wir haben jeder eine Bordkarte mit allen drei Flügen in der Hand. Auch mein Handgepäck spielt keine Rolle, in Hannover trudelt es genauso übers Band, wie alle anderen. Nach der Landung ein letztes Aufbäumen unserer Beinmuskeln beim Gang zum etwas verstaubten Auto im Parkhaus. Auf der nächtlichen Fahrt über die A2 holt uns die LKW-lastige Wirklichkeit der “Warschauallee“ ein.

Geschrieben 26.02.2022, Geändert 26.02.2022, 596 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von Richi vom 02.03.2022 16:18:46

Ach ja, die kleine Stravroula! (Wie sollte auch sonst die Bürgermeistertocher in Stavros heißen?). Und ich dachte, Kinderarbeit wäre auch in Griechenland verboten ;-) Als ich mein Ticket für die Skopi kaufen wollte, war sie auch allein im Ticketbüro, es ist ja kurz vor Fährenabfahrt geöffnet. Leider war vor mir - wie so oft - ein Vielreisender, der unbedingt die Verbindung von Donousa nach - hm, ich glaube Patmos - von ihr wissen wollte. Zum Glück hat der Chef das dann kurzer Hand beendet und ich hab mein Ticket noch rechtzeitig bekommen...


Kommentar von limni vom 02.03.2022 12:46:25

Gruß an dich. Hätte wohl besser Donoussa statt Amorgos im September besuchen sollen.


Kommentar von Katerina vom 27.02.2022 18:07:39

13 Jahre alt die Tochter von Christos. So lange ist es also schon her, dass wir mit Christos und dessen ziemlich schwangerer Frau am frühen Morgen mit der Skopi von Katapola nach Donoussa übersetzten und uns im Iliovasilema einquartierten.
www.nissomanie.de/kykladen/donoussa/dono ussa-2009/
Wie die Zeit vergeht ... und seither nicht wieder auf Donoussa gewesen. Wäre mal wieder Zeit.

Danke für die Erinnerung!


Kommentar von Xristo vom 27.02.2022 10:31:51

...zumindest meine Knochen!


Kommentar von Janis74 vom 27.02.2022 09:41:02

Ja, früher war alles besser.


Kommentar von Richi vom 26.02.2022 23:52:09

...ach wie schön, fast wie früher! Na ja, fast...


Kommentar von Janis74 vom 26.02.2022 22:28:59

Zum Mitreisen beim Mitlesen!
Danke für die schönen Zeilen und den "jungen Mann"... Grüße an Deine netten Begleiterinnen!