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Kefalonia - Trauminsel für Individualisten

Von christin

Weniger bekannt als die beliebten Ziele Korfu und Zakynthos ist die größte aller Ionischen Inseln - Kefalonia. Erreichbar ist die Insel von Deutschland und Österreich aus am besten mit Flug nach Athen und weiter mit der Olympic Airways. Auch per Charter kann man ohne weiteres nach Zakynthos fliegen, mit einem Taxi zum Hafen Skinari und per Fähre in einer guten Stunde übersetzten zum Hafen Pessada auf Kefalonia. Ebenfalls möglich wäre die Anreise per Charter nach Araxos (Peloponnes), dann mit dem Taxi nach Kiliny und in 1 1/2 Std mit der Fähre hinüber zum Hafen Poros auf Kefalonia.

Im Südwesten liegt der Hauptort Argostoli. Er ist eher beschaulich und weniger hektisch als andere Inselhauptstädte. Hier wird am Stadtplatz oder der palmenbestandenen Hafenpromenade schon deutlich, dass die Inselbewohner durch Handel und Schifffahrt recht wohlhabend und nicht unbedingt auf den Tourismus angewiesen sind. Weiter nördlich wartet tief unter der Hauptstraße der wunderschöne Mirtos-Beach mit seinem feinen Kiesel auf. Er ist das Aushängeschild der Insel und sorgt dafür, dass einige Ausländer doch nach Kefalonia finden. Nicht weit liegt Assos mit einer schönen Festung und verwinkelten Gassen. Ähnlich gibt sich der bunte Hafenort Fiscardo ganz im Norden, der glücklicherweise vom schweren Erdbeben 1953 verschont blieb. Auch Aghia Evfirmia und Sami sind hübsche Hafenorte mit noblen Yachten und vielen gemütlichen Tavernen. Hier kann man mit verschiedenen Booten zum unübersehbaren Eiland Ithaka übersetzen. Jedoch gibt es auch drübenauf Homers Heimatinsel wenig Strände.

Umso schöner sind die Anziehungspunkte bei Sami, der Melissani-Höhlensee gibt eine herrliche Kulisse ab. Mit einem Boot wird man singend über den glasklaren See gerudert, der durch die eingestürzte Decke nur wenig Licht einlässt. Einmalig ist auch die Drogharati-Tropfsteinhöhle, zu der man über unzählige Stufen hinuntersteigt und plötzlich in einem riesigen Saal mit Stalagniten und Stalaktiten steht, hier werden wegen der guten Akustik hin und wieder Konzerte veranstaltet.

Zur Erholung dient der Kiesstrand von Andisami, der sich in einer großen, waldreichen Bucht ausbreitet und in der Hochsaison meist überfüllt ist. Oben im Gebirge ist es deutlich ruhiger, dort lohnen schon die tollen Ausblicke an jeder Ecke während der Fahrt hinauf in Richtung Aenos, der mit seinen 1623 m einen stattlichen Inselberg abgibt. Einzigartige Tannenwälder sind garantiert, während der Blick über das Meer nicht immer gegeben ist. Endstation bildet das Forsthaus auf gut 1100 m. Der Gipfel muss ehrlich zu Fuß erreicht werden.

Zum Abschluss erwähnen wir noch das Gerasimos Kloster, das sehr schon inmitten eines grünen Tales liegt und sauber herausgeputzt ist. Ideal gegen Hektik und Stress wirkt hier ein Spaziergang durch die Anlage. Natürlich sollte man in die Kirche schauen (wünschenswert sind lange Hosen und kein Fotografieren).

Alles in allem bietet Kefalonia für jeden etwas. Genauer hinschauen und nicht nur an den Stränden bleiben wird belohnt mit einmaligen Naturwundern...

Infos

Hoteltipp: Pension Trifili in Lourdata, ruhig und ohne Komfort, preiswert, überwuchert von einem schönen Garten wohnt man oberhalb eines tollen
Sandstrandes, der nicht zu voll wird.

Geschrieben 26.02.2005, Geändert 26.02.2005, 4999 x gelesen.

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