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Traumhaftes Karpathos?! (Teil 3)

Von Arion

Von Pigadia starten wir in Richtung Norden.

Aperi ist Drehpunkt für den weiteren Weg nach Spoa oder zur Westküste. Inzwischen wurde eine neue Ortsumgehung gebaut,nur die Hinweisschilder fehlen noch. Somit nehmen noch viele den Weg durch die engen Gassen von Aperi. Wer allerdings den Ort nur durchfährt, hat viel verpasst. Sehenswert ist die Bischofskirche sowie schmucke Häuser mit zauberhaften Gärten.

Wir bleiben im Bereich der Ostküste und erreichen nach Fahrt durch ein weites Tal die kleine Bucht von Achata. Der schöne Kieselsteinstrand lädt zum Verweilen ein und ist mit PKW und Roller gut erreichbar.

Weiter geht's zu unserem persönlichen Traumstrand: Kira Panagia. Von der Hauptstraße verläuft die asphaltierte Straße ca. 5 km abwärts zu der kleinen Bucht. Im Sommer sicherlich überlaufen, aber Anfang Oktober waren nur ca. 20 Personen am Strand, liegt diese phantastische Bucht umrahmt von Felsen mit kleinen Nischen.

Über eine Treppe erreicht man die Marienkirche und das Hotel Akropolis. Das kleine Hotel ist über ATTIKA zu buchen. Empfehlenswert, weil von dort der Ausblick über die Bucht besonders prächtig ist, sind die Zimmer 9 und 10 oder ganz oben Zimmer 11 und 12. Wer dort wohnt, sollte allerdings einen fahrbaren Untersatz haben, denn außer 2 Tavernen (die bessere direkt am Strand) und einige kleine Pensionen und Hotels ist dort nichts. Somit eignet sich dieser Standort für einen reinen Bade- und Erholungsurlaub mit romantischer Kulisse.

Der hochgelobte Strand von Apella ist mit dem PKW nicht ganz so gut erreichbar. Über Serpentinen geht's runter zur Bucht, die nur überlaufen wirkt, wenn die Badeboote anlegen. Ansonsten hat man in der Nebensaison in der langgestreckten Bucht viel Ruhe und kann den von Felsen umrahmten Sandstrand geniessen. Da die hohen Felsen sehr viel Schatten werfen, kann es in der Vor-und Nachsaison schnell empfindlich kühl werden.

Im weiteren Verlauf der Straße kommen wir nach Spoa. Möchte man den Ort betreten, sollte das Fahrzeug auf dem Parkplatz am Ortseingang abgestellt werden, denn in Spoa herrscht Einbahnstraßenverkehr. Aufgefallen sind uns in Spoa die auch bei MM erwähnten kunstvoll verzierten bogenförmigen Holztüren.

Von Spoa aus fuhren wir die 6 km lange Straße hinab nach Agios Nikolaos. Die kleine abgelegene Bucht wird am Wochenende überwiegend von Griechen besucht. Im Sommer hat inzwischen eine 2. Taverne geöffnet. In der übrigen Zeit muß man mit der Taverna "To Votsala" vorlieb nehmen. Wir haben in Griechenland selten so schlecht gegessen wie in dieser Taverne. Mein Omelett schwamm in Öl und war wenig schmackhaft. Die gebackenen Auberginen waren ebenfalls öldurchtränkt und nicht schmackhaft. Auf Karpathos gibt es weitaus bessere Tavernen und auch Buchten.

Olympos und Diafani habe ich bereits in Teil 1 behandelt, so daß der Weg uns nun nach Messochori führt. Entlang der Straße dort hin, aber auch in Richtung Lefkos, waren wir betroffen von der "verbrannten Erde". Die wundervolle Wald- und Berglandschaft hat durch die letzten Brände furchtbar gelitten. Wer Ruhe und Ursprünglichkeit liebt, ist in Messochori genau richtig. Den malerischen Ort muß man in sich aufsaugen und man sollte Zeit investieren, die schmalen Gassen und Gärten zu erkunden. Strände sind rar und ohne Fahrzeug ist man hier aufgeschmissen. Daher käme dieser Ort nicht als Standquartier für mich nicht in Betracht.

In Lefkos gibt es keinen gewachsenen Ortskern. Sehenswert ist der Fischerhafen mit dem Ortsstrand. Richtung Norden befinden sich etliche Sandbuchten.Dort sind auch Adam und Eva willkommen. Als wir zur Mittagszeit ankamen, warb die Taverna "Tria Delfinia" mit Linsensuppe. Da konnten wir nicht widerstehen und langten kräftig zu. Auch Lefkos hat eine schlechte Anbindung per Bus von Pigadia. Daher empfehle ich, wenn es nicht Diafani und Pigadia als Standort sein soll, Arkassa - unser nächstes Ziel.

An der fantastischen Platia einen Frappe oder Kaffee geniessen und das Dorfleben an sich vorüberziehen lassen - was will das Herz mehr? Ein Bummel durch die malerischen Gassen gehört natürlich zum Pflichtprogramm sowie ein Besuch des herrlichen Sandstrandes Agios Nikolaos (nicht verwechseln mit Agios Nikolaos bei Spoa). 3 km nördlich von Arkassa liegt Finiki, bekannt für gute Fischtavernen und die sehr kleine, ruhig gelegene Bucht Sta Kamarakia.

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Karpathos-HP von George und Sophie Felix

Geschrieben 29.11.2004, Geändert 29.11.2004, 3012 x gelesen.

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