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Erlebnisreiche Tage auf einer grünen Insel

Von Arion

Wir trafen auf Ikaria mit der „Samos-Spirit“ am frühen Morgen in Agios Kirikos ein. Nach Übernahme des Geländewagens fuhren wir durch die wunderschöne, grüne Landschaft hoch zu unserem Quartier nach Armenistis. Von unserem Studio mit Kitchenette in der Pension Fotinos (25,-€) hatten wir einen traumhaften Blick auf den Livadi-Strand und auf Armenistis. Im Nachbarzimmer wohnte Christine, die seit mehr als 20 Jahren Ikaria besucht und viele Tipps auf Lager hatte.

Am 2.Tag stand der „Wilde Westen“ auf dem Programm. Die Entscheidung pro Geländewagen war goldrichtig. Zwar herrscht auf der Strecke von Nas nach Karkinagrion eine rege Straßenbautätigkeit, aber viele Teilstücke auf dieser Strecke lassen sich nur mit einem geländegängigen Fahrzeug bewältigen. Jeder, der auf dieser Insel weilt, sollte einmal diese Route befahren und die beeindruckende Landschaft auf sich wirken lassen.

Hier noch einige Tipps: Besonders empfehlenswert ist in Armenistis die Taverne Pashalia von Maria und Vasili. Uns gefielen dort die sagenhaften Fischgerichte zu humanen Preisen. In Nas schaut unbedingt zu Evangelista in der Taverne Naiades rein. Die leckeren Tagesgerichte, die natürlich in der Küche ausgewählt werden, sollte sich niemand entgehen lassen. Wir haben dort für 2 Hauptgerichte, Salat und Wein 16,-€ bezahlt. Anschließend in 30-45 Minuten zu Fuß nach Armenistis zurück, das ist ein wundervoller Verdauungsspaziergang. Lobenswert: Es wird in allen Tavernen kostenlos Quellwasser zum Essen gereicht.

Am wildromantischen FKK-Strand von Nas ist wegen der Unterströmungen Vorsicht beim Baden geboten. Dort befinden sich am Hang schön gelegene Unterkünfte und zahlreiche Tavernen, die allerdings Anfang Juni noch nicht alle geöffnet hatten.

Als Autoverleiher kann ich Euch Lemy-Rent a car empfehlen. Dimitris ist mit einer Deutschen verheiratet und bietet zuverlässige Fahrzeuge zu günstigen Preisen an (Lemy@otenet.gr ).

Das hochgelobte „Symposion“ im Fischerhafen von Gialiskari ist für mich dagegen ein Flop. Durchschnittliches Essen und kleine Portionen zu überdurchschnittlichen Preisen, da hilft auch nicht die prächtige Lage am Fischerhafen drüber hinweg.

3 Tage auf dieser wundervollen Insel waren aber zu wenig, dieses Eiland zu erkunden. Wir kommen wieder,das ist gewiss!

Geschrieben 28.06.2008, Geändert 04.07.2008, 4734 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von Arion vom 22.11.2008 18:20:35

Danke für Dein Posting und die Tipps, Krasaki.

Die Zeit hat für Christos und zahlreiche andere Ziele auf der Insel einfach nicht ausgereicht,aber das wollen wir in absehbarer Zeit nachholen.

Wenn Du bereits seit 15 Jahren die Insel besuchst und häufig im FOTINOS gewohnt hast,dann kennst Du sicherlich auch eine andere Stammkundin,und zwar Christine W. ?

Übrigens freut sich die Forengemeinschaft immer über neue Reiseberichte,besonders von Inseln,die nicht vom Massentourismus geprägt sind.

Ganz liebe Grüße

Arion





Kommentar von krasaki vom 22.11.2008 14:39:29

Hallo Arion,
da hast Du bei diesem kurzen Aufenthalt doch gleich die richtigen Eindrücke und Erfahrungen gewonnen. Wir kommen schon seit 15 Jahren auf die Insel und schätzen sehr die angenehme und ruhige Atmosphäre in der Pension Fotinos. In Armenistis geht nichts über die Taverne Pashalia von Dimitris. In Gialiskari gibt es außer dem Symposion noch die direkt davor liegende Fischtaverne "O Kelaris", die man getrost als die auch von den Einheimischen bevorzugte Fischtaverne bezeichnen kann und die noch so richtigen urigen Charme ausstrahlt. An den Wochenenden ist es oft schwer, einen Tisch zu bekommen. Über die Tavernenszene in Nas muß sich jeder sein eigenes Urteil bilden, denn bei fünf Tavernen (die sechste ist jetzt Stellplatz einer Autovermietung) ist sicherlich für jeden etwas dabei. Da wir die Leute mittlerweile kennen, verteilen wir unsere Tavernenbesuche gleichmäßig. Die Abende versuchen wir möglichst in Ag. Dimitrios zu verbringen, denn was die Wirtsleute Petros und Maria von der dortigen Taverne "O Platanos" in ihrer Küche zaubern, ist schlichtweg überwältigend, und man befindet sich weitgehend unter Einheimischen, zu denen man schnell Kontakt bekommt. Petros spricht übrigens fliesend englisch und holländisch, gut deutsch und etwas französisch, was die Verständigung recht einfach macht. Und wer kein Auto hat, um die ca. 5 Km auf der alten Straße nach Christos zu bewältigen, der stellt sich vor der Pension Fotinos an die Straße und hebt den Daumen. Man ist erstaunt, wie selbstverständlich man von den Einheimischen mitgenommen wird, und gute Kontakte ergeben sich so ebenfalls. Später, so gegen Mitternacht, kann man den Abend in Christos abschließen, wo auf der Platia noch reges Leben herrscht, alle Geschäfte geöffnet sind und die Leute die Nacht zum Tage machen. Die einschlägigen Reisekommentare übertreiben nicht. Man sieht sich in Ikaria?
Sto kalo
Krasaki