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Kurztrip nach Georgioupolis 27.Juni bis 01.Juli 2012

Von orea

Schon seit Wochen löcherte mich mein Mann wegen eines Geburtstagsgeschenks. Aber da ich mir weder was aus Schmuck mache und auch keinen konkreten Geburtstagswunsche äußerte, buchte er spontan für uns beide einen Aufenthalt auf unserer Lieblingsinsel Kreta. Auf die Frage, ob es sich überhaupt lohnt für so kurze Zeit zu reisen, würde wir immer wieder mit "ja" antworten. Denn dies war bereits unser zweiter Kurztripp. Bereist im vergangenen Jahr ergatterten wir im Rahmen eines Jungfernfluges einer Billig-Airline zwei Flugticketes nach Kreta im Wert einer Taxifahrt von ca. 50 kilometern. Auch dieses mal waren die Kosten für die Reise bedingt durch die "Griechenlandkrise" vergleichbar recht niedrig.

Natürlich musste es wieder Georgioupolis sein. Wir haben diesen Platz zu unserem absoluten Favorit erkoren, denn man kommt dort an und ist zu Hause. Der Urlaub beginnt ab Einstieg in den Flieger. Dank günstiger Flugzeiten konnten wir die Tage auch voll ausnutzen. Während in Deutschland der Sommer "Urlaub" machte genossen wir wunderschöne Sommertage am Strand von Georgioupolis. Da uns ja fast die gesamte Insel bekannt ist, entsteht kein Erkundungsdruck. Es war einfach nur reines Abhängen am Strand. Lange Strandspaziergänge,Sonnenbaden , Schwimmen, gutes Essen und Trinken und die herrliche Luft prägten den Tagesablauf.

Unser Fazit:
Nächstes Jahr kommen wir wieder. Die Sparbüchse für den kommenden Kurztrip steht schon bereit.

Geschrieben 16.08.2012, Geändert 16.08.2012, 5144 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von kokkinos vrachos vom 12.03.2020 17:18:59

Moin und Kalimera, unter Kreta-Freunden gibt es ja einige Orte auf der Insel die polarisieren: Plakiás, Frangokástello, Georgioúpolis, Kalamáki……

Bis 1906 hiess Georgioúpolis Almyropolis, nach dem Fluss Almyropolis. Davor war es lange Malaria-Gegend und Heimat von Piraten. 1906 wurde Almyropolis in Georgioúpolis (Georgsstadt) unbenannt, nach Prinz Georg, dem ersten Hochkommissar von Kreta.

Das ehemalige Fischerdorf und Treffpunkt der Rucksacktouristen (80er Jahren) hat sich touristisch zu schnell negativ entwickelt. Immer mehr größere Hotels und immer mehr All Inklusive und Pauschalurlauber.
Auch von der „gemütlichen ländlichen Atmosphäre“ (womit der Apokoronas Lokalanzeiger, Reiseführer der Region wirbt), kann keine Rede mehr sein. Exopoli/Exopolis wird immer mehr zugebaut. Hier sind in den letzten Jahren über ein dutzend hochwertige Ferienhäuser/Anlagen entstanden und haben den Ort optisch verschandelt.

Am langen Sandstrand Richtung Kávros, Kávros heisst jetzt Paralía Kournás haben sich in den letzten Jahren dutzende kleinere und größere Resorts und Luxus-Resorts angesiedelt, wie das Pilot Beach Resort. Der negative Höhepunkt ist die gigantische Resort-Anlage, Hotel Anemos Luxury Grand Resort. Das Bauprojekt war für mich der I-Punkt und hat den noch wenigen restlichen Charme von Georgioúpolis und Umgebung endgültig begraben. Ganz zu schweigen von der peinlichen Touristen-Bimmelbahn….

Und der touristische Bauboom in Georgioúpolis und Umgebung geht ungebremst weiter, in Planung sind zwei All Inclusive 5 Sterne Luxushotel, dass eine mit Wasserpark. Beide Projekte sind vom Umweltausschuss genehmigt.

Bei meinen besuchen in Georgioúpolis habe ich für mich festgestellt, dass ich in Georgioúpolis nicht das Gefühl habe an einem kretischen Ort zu sein. Durch den Süßwasserfluss/Hafen, den Eukalyptusbäumen, dem trostlosen Dorfplatz aus Beton mit dem Brunnen. Wegen dem Brunnen wird Georgioúpolis auch gerne Castrop-Rauxel genannt. Ein Kafenio suchte ich vergebens. Mir fehlt einfach der Charme in Georgioúpolis, der für mich so viele anderen Orte auf Kreta ausmachen.

Es ist natürlich alles Geschmackssache, mir gefällt Georgioúpolis überhaupt nicht, Tausenden gefällt Georgioúpolis und Umgebung. So ist das halt. Mich zieht es lieber in den Südwesten, in die Sfakia zwischen Frangokástello und Paleochóra.

Ta Leme, kv