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Angistri - der ideale Familienurlaub mit Kindern

Von Alexios

Angistri (vor Ort meist Agistri) ist eine herrlich grüne Insel, die derzeit in deutschen Urlaubskatalogen glücklicherweise noch fehlt (Attika Reisen hatte mal ein Hotel im Programm). Daher trifft man dort im August auch vorwiegend griechische Touristen. Auf Angistri leben ca. 900 Menschen - wegen der Nähe zu Athen ist die Insel offenbar auch im Winter nicht entvölkert - verteilt auf knapp 12 qkm (einige Dokumente geben 14 qkm an, beziehen aber wohl ein paar vorgelagerte, meist unbewohnte Inselchen mit ein.

Man erreicht Angistri problemlos (je nach Saison bis zu achtmal täglich) von Piräus per Fähre oder Katamaran, Fahrzeit ca. 50 min - bei Zwischenstopp in Ägina-Stadt etwa 20 min länger. Zusätzlich verbindet dreimal täglich der lokale Agistri-Express die beiden Hafenorte der Insel mit Ägina-Stadt, und es besteht eine "Rund-um-die-Uhr-Wassertaxi-Verbindung" zwischen Ägina und Angistri. Deshalb kann man von hier aus auch die anderen Argosaronischen Inseln leicht erreichen.

Genau genommen gibt es drei Orte auf Angistri:

- Im Süden das verschlafene "Bergdorf" Limenaria (ein Witz für griechische Verhältnisse bei einer max. Inselhöhe von knapp 300m). Hier gibt es keine Unterkünfte, dafür eine nette Taverne (Tassos) und zwei Bademöglichkeiten: Aponissos Beach und Marisa (eine Badeplattform).

- Megalochori oder Milos ist der Hauptort und nordwestliche Hafenort der Insel. Hier legen die Flying Dolphins an. Es gibt Unterkünfte, Tavernen und Bars, trotzdem ist es hier bedeutend ruhiger als in Skala.

- Skala, dem nordöstlichen Hafenort und Haupttouristenzentrum der Insel, zu dem auch die Ortsteile Metochi und Skliri gehören.

Milos und Skala sind durch drei fast parallel verlaufende Straßen verbunden, auf denen nur wenige Fahrzeuge verkehren. Ein Mietwagen ist überflüssig, der Inselbus verkehrt zuverlässig nach Fahrplan. Es gibt eine Bimmelbahn auf Rädern mit Diskobeschallung, die vormittags bei Bedarf nach Limenaria fährt und ansonsten ab ca. 19:00 Uhr Skala und Milos für abendliche Schlemmertouren verbindet (hält unterwegs bei Bedarf). Auch ein Taxi ist rufbereit.

Nun zu den Highlights für Kinder: zunächst einmal findet man von Milos bis Skala fast 2 km durchgängig Strand. Besonders in Skala ist der Strand feinsandig und fällt flach ins Meer ab. Durch die geschützte Bucht also kaum Gefahr für kleine Nichtschwimmer.

In Milos und Skala gibt es je einen öffentlichen Spielplatz. Der in Skala ist gepflegt und gut mit Spiel- und Klettermöglichkeiten ausgestattet, den anderen haben wir nur von weitem gesehen. Außerdem gibt es einen privaten Spielplatz, der zu einem Cafe gehört: Er öffnet im Hochsommer erst ca. 19:30, wenn die Temperaturen und die Sonnenbestrahlung erträglicher werden. Für 5,- Euro pro Kind gibt es gratis Wasser und jede Menge Hüpf- und Klettermöglichkeiten. Außerdem können die Kleinen Tretboot fahren, rutschen, Ball spielen und (gegen extra Geldeinwurf) diverse weitere Spiele/ Fahrzeuge benutzen. Dazu gibt es 1-2 Betreuer, damit die Eltern auch mal in Ruhe ihren Kaffee genießen können. Alles in allem für das Gebotene nicht teuer.

So wie auch die ganze Insel noch nicht so überteuert wie einige Nachbarinseln ist. Nicht zuletzt waren unsere Kinder auch von der Bimmelbahn begeistert, wir "mussten" in sechs Tagen dreimal mitfahren!

Geschrieben 01.09.2008, Geändert 07.09.2008, 3222 x gelesen.

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